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Petra Schaberger

Die sprechenden Grabsteine von Amrum sind Biografien

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Die sprechenden Grabsteine von Amrum sind Biografien

Alle diese spechenden Grabsteine von Amrum sind Biografien, sie stehen unter Denkmalschutz und gehören zu den bedeutesten Kulturgütern auf Amrum. Der jüngste ist von 1858 sodass wir heute nach genau 160 Jahren Auskunft über Beruf, Lebensauffassung, Rang und Familie der Bestatteten erhalten. Der bekannteste Grabstein der des Seefahrers Hark Olufs. Auch hat er noch zu Lebzeiten seine mehr als schillernde Autobiografie verfasst.  Read More

Zum Tod vom Ingvar Kampvrad – dem Gründer von IKEA

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Zum Tod vom Ingvar Kampvrad – dem Gründer von IKEA

#IngvarKampvard vom Bauernhof Elmartyd beim Dorf Agunnaryd in Südschweden = IKEA ist mit 91 Jahren verstorben. Der Gründer von IKEA. Nun sind viele schöne, eloquente, zeitkritische Nachrufe über einen der reichsten Menschen weltweit zu lesen und auch ich will versuchen über ihn kurz zu schreiben. Über seine revolutionären Ideen die Möbel Kunden selbst aufbauen zu lassen. Über meine Erinnerungen an manch Tapferen, der rührend, die unverständliche IKEA-Anleitung zum x.ten Mal las und dabei auf den berühmten Imbusschlüssel schaute. Read More

Landunter – eine Flut an Einsendungen

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Landunter – eine Flut an Einsendungen

Damit hatte ich nicht gerechnet: So ein schwieriges Wettbewerbs-Thema und solch eine Flut von Einsendungungen!

Das ist toll, aber ich komme kaum mit den Eingangsbestätigungen nach. Kurz – ich habe jetzt ein bisschen landunter.
An die Autoren: Meldet Euch also bei mir, wenn Ihr bisher keine Eingangsbestätigung bekommen habt.

Zwischendrin kommen Emails mit Fragen zu den Rechten. Eine gute Gelegenheit im Newsletter für alle nochmal darauf einzugehen. Eurer Ziel ist es zu gewinnen. Langfristig soll Eure Geschichte und der Wettbewerb aber auch die ehrenamtliche Arbeit von Hospizvereinen unterstützen. Lasst mich kurz erzählen wie ich zu der Idee kam.

Letztes Jahr lernte ich Ayse Bosse auf der Messe „Leben und Tod“ kennen. Ayse hat mit Ihrem interaktiven Kinderbuch „Weil Du mir so fehlst“ einen Senkrechtstart hingelegt. Wir waren uns sofort sympathisch und beschlossen zum Thema einen Kurzgeschichten-Wettbewerb zu veranstalten. Soweit, so gut.

Ich habe eine Jugendfreundin, deren Schwiegermutter an Krebs erkrankte. Nach einem Besichtigungstermin zusammen mit der Schwiegermutter im Hospizverein Bergstraße hatten wir uns verabredet. Meine Freundin schwärmte von der dortigen Atmosphäre und den Menschen. Sie begriff wie wichtig die Unterstützung für diese Hospizarbeit ist.

Sie wollte neben einer Geldspende noch mehr tun. Dann hatte ich die Idee, doch zuerst musste ich den Verein fragen. Wollt Ihr Bücher zum Verkauf gespendet bekommen und den Erlös behalten? Sie wollten und nun werden sie 50 Bücher auf dem Sommerfest 2018 verkaufen. Den Druck für die erhöhte Auflage spendet meine Freundin.

Doch dazu brauchen die Hospize und wir das ausschließliche Nutzungsrecht. Dies hat einige von Euch irritiert. Natürlich könnt Ihr das auf Eurem Blog noch verwenden, das ist uns egal. Aber wir brauchen Rechtssicherheit. Ausschließlich heißt nämlich: zeitlich unbegrenzt und die Hospize dürfen das Buch verkaufen, ohne dafür Tantiemen abrechnen zu müssen. Auch eine zweite, dritte Auflage ist enthalten, wenn sich hierfür Sponsoren finden. Dieses Angebot gilt für alle Hospizvereine.

Ihr seht – es geht um die gute Sache.

Sie wollen interessierte Hospize unterstützen?

Wenn Sie neben einer Mitgliedschaft, oder Geldspenden auch mit dem später fertig gestellten Buch unterstützen wollen, sollten Sie folgendes tun: Rufen Sie das Hospiz an Ihrem Wohnort an. Fragen Sie, ob es interessiert ist und wenn ja,  dann schreiben Sie mir. Egal, ob Sie nur 5 Bücher sponsern wollen oder 100 Bücher. Es ist eine schöne Art zu helfen.

Was wird Dir am Ende wichtig sein ?

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Was wird Dir am Ende wichtig sein ?

Als ich in diesem Jahr auf der Messe ‘Leben und Tod’ in Bremen war, war genau das das Motto der Dikonie. Ihr Stand war direkt gegenüber. Pfarrer am Stand luden zum Gespräch ein und baten die Besucher ihre Antworten auf Zettel schreiben und auf eine Wand zu heften.

2 Tage staunte ich wieviele und vor allem welche Antworten gegeben wurden. Gegen Ende der Messe nahm mein Mann einen Zettel und heftete ihn ebenfalls an. Dieser brachte dann auch mich dazu, darüber mal nachzudenken.
Zuerst wünschte ich mir dies, was wahrscheinlich jeder von uns hofft.

  • Ohne Schmerzen zu sterben. Aber dann fielen mir noch so viel anderes ein.
  • Nicht allein zu sein, im Kreis der Familie und Freunde.
  • Ein letztes Fest zum Gehen.
  • Versöhnt mit dem Leben zu gehen.

Jetzt wurde es schwierig, das Wichtigste herauszusuchen. Ich konnte mich gar nicht entscheiden. Geht es Dir auch so?
Was wünschst Du Dir, was erhoffst Du, hast Du Dir darüber schon jemals Gedanken gemacht, was wird am Ende für Dich wichtig ist?

So viele Fragen und ich freue mich auf Eure Antworten!

Trauern wird erlernt oder von einer die auszog das Trauern zu lernen

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Als Silke vom Blog www.inlautertrauer.de andere BloggerInnen zum Thema aufrief:
Alle reden über Trauer – Ein Tag, viele Blogger, viele verschiedene Facetten von Trauer   http://in-lauter-trauer.de/alle-reden-ueber-trauer-2017 mit beizutragen, habe ich lange nachdenken müssen und kam zu folgender Erkenntnis, das man Trauer kulturell erlernt, nur in meinem Fall sah das ein bisschen anders aus.
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Wize.life löscht die Daten verstorbener User

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Wize.life löscht die Daten nach dem Tod

Digitale Daten vererben, die neuen Fragen die sich rund um das digitale Zeitalter stellen, dass war das gestrige Thema.  Nun habe ich bei einem der Gründer  der Seniorbook AG – Thomas Bily – nachgefragt, wie wize.life mit den Daten verstorbener Mitglieder umgeht.

Zuerst ein wenig Informationen über das Portal wize.life, da es sicher auch einige gibt, die es nicht kennen. wize.life hat 320.000 registrierte Nutzer. Das Besondere bei wize.life ist, dass die Benutzer überdurchschnittliche Aktivität zeigen und sich sehr stark einbringen. So kommt wize.life auf 32 Millionen monatliche Seitenaufrufe. Unter den Stammnutzern beträgt die durchschnittliche Verweildauer über 15 Minuten pro Besuch.

Wie geht wize.life mit den Daten verstorbener Mitglieder um?

Hier die Antwort von Thomas Bily

thomasbily-downloadNatürlich sind unsere User im Schnitt näher am Tod als die anderer Netzwerke. Aber maßgeblich ist ja das Einzelschicksal. Im Ernst, wir haben so zwischen 2-4 offizielle “Todesmeldungen” pro Monat. In den meisten Fällen erfahren wir das über Freunde, Verwandte oder Angehörige des Verstorbenen. Dann wird es auf dem Netzwerk publik bspweise in Form einer Notiz, wo dann kondoliert wird.
Den Account sperren wir In jedem Fall und sofort für 50 Tage. Nach weiteren 10 Tagen wird der Account gelöscht. Bei wize.life ist es so, dass damit ALLE Daten dauerhaft und unwiderbringlich gelöscht sind. Es gibt also keine Vorratsspeicherungen oder ähnliches.

Grundsätzlich sollten wir alle daran arbeiten, die Sensibilität für die Regelung des digitalen Vermächtnisses zu erhöhen. Wenn jemand viel im Netz unterwegs ist – und das werden täglich mehr Leute – dann sollte er auch darüber nachdenken, welche Spuren er hinterlassen will und wer worauf Zugriff haben soll, wenn er mal nicht mehr kann. Da geht es sicher nicht um jeden Account bei jeder x beliebigen Seite. Aber zumindest risikobehaftete Aktivitäten sollte man im Auge haben und regeln.

Aktuell haben das die meisten noch nicht so auf dem Zettel. Ganz konkret: wenn ich mich heute Mittag beim Leberkäs-Essen verschlucke, wer hat dann Zugang zu meinem Bank Account, zur Krankenkasse, zu Mail Accounts, zu Versicherungen… Bzw. wie stelle ich das sicher?

 


 

Zu dieser Frage, wird es in meinem nächsten Beitrag gehen. Dazu lade ich Frau Janetzky von “Grab auf – Grab ab” ein, uns einen Gastbeitrag zu schreiben.