Ein Blick auf die Werkbank … die Schilder

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Wir haben natürlich in den letzten Monaten experimentiert. Erst dachten wir an ein mattes Metallschild mit gelasertem QR Code und dem Namen. Wir ließen davon eines zur Probe fertigen und testeten es bei Sonnenschein. Unsere Befürchtung hat sich bewahrheitet. Die Spiegelung der Sonnenstrahlen sind so groß, dass man nicht mehr den QR Code scannen kann. Damit verabschiedeten wir uns „herzlich von den Nichtschwimmern“, obwohl optisch, das Schild sehr edel und dezent aussieht.

Im zweiten Schritt suchten wir nach Anbietern die evtl.  emaillierte Pflanzschilder anboten, da uns die angebotenen Größen ein wenig verschreckten. Emailleschildermacher und Manufakturen gibt es einige, doch die kleinste Größe war dann die eines Praxisschildes. Also ungeeignet für unseren Zweck.
Schließlich fanden wir einen Dienstleister Classic Emaille, der uns entgegenkam und als kleinste Größe 7, 5 x 5,5 cm anbieten konnte. Ein weiteres Muster wurde beauftragt. Die Werkzeit hat es braucht allerdings bei Handarbeit eben 4- 6 Wochen. Großartig, wir warteten gespannt. Die Schilder haben uns überzeugt.

Weil wir damit rechnen müssen, dass es einige Kunden geben wird, denen diese Schilder zu teuer sind und evtl. auch nicht warten wollen, haben wir nach einer weiteren Alternative gesucht und wurden in Schweden fündig. Innerhalb von 10 Werktagen kommt ein kleines, flaches Vinylschild – oval, lichtbeständig, wetterfest und zu einem wirklich sehr kleinem Preis. Was soll ich sagen, auch das sieht dezent und sehr ordentlich aus.

Heute kam dann endlich das Emailleschild für unsere erste Kundin. Im nächsten Schritt werden Erdspieße mit Halterung gebaut, weil ein Anbringen am Grabstein kommt für uns nicht in Frage. Erstens müsste man dann fast auf das Grab treten, um den QR Code zu scannen, außerdem ist es nicht gut aus. Weiter vorn, an der Grabeinfassung, soll dann der Erdspieß angebracht werden.

Parallel hat dazu unsere Buchbinderin Ulrike Wiesner kleine Mäppchen gefertigt. Diese wollen wir den Bestattern zur Verfügung stellen, damit die Kunden sich davon ein Bild machen können.

Petra Schaberger

Über Petra Schaberger

Petra Schaberger, ist Mediengestalterin für Print und Nonprint (Fachrichtung Mediendesign) und Autorin. Bei 'Die Kleine Chronik' gestaltet sie die Webseiten, engagiert sich im Business-Netzwerk Xing als Moderatorin in der Gruppe Bestattungskultur und versucht dort als 'Normalsterbliche' und mit unverstelltem Blick zu den Themen rund um das Sterben ihr Ohr in die Welt zu halten. Daneben ist sie Projektleiterin für die Spezialisten von www.quintessenz-manufaktur.de

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